Tierschutz im Urlaub

Das Konsumverhalten vieler Schweizer geht erfreulicherweise immer öfter in Richtung nachhaltig und ethisch unbedenklich produzierter Nahrungsmittel und Konsumgüter. Als Touristen tragen wir im nahen und fernen Ausland aber meist ungewollt zu schlimmem Tierleid bei. 

  • Seien Sie beim Besuch von nicht-wissenschaftlich geführten Tierparks, Zoos und Delphinarien kritisch. Wo Tiere nur zur Belustigung der Besucher in nicht artgerechten Anlagen zur Schau gestellt werden, unterstützen Sie mit Ihrem Eintrittsgeld lediglich den Fortbestand dieser Institution. 
  • Lassen Sie sich nicht zu Fotoshootings mit niedlichen Schimpansen- und anderen Tierbabys hinreissen. Um an Tierbabys zu kommen werden im Herkunftsland der Tiere oft ganze Familienverbände abgeschossen, die Jungtiere eingesammelt und für teures Geld illegal gehandelt. Wächst das Tier dann aus dem Babyalter hinaus, erwartet es oft dasselbe Schicksal. Nebst dem psychischen Trauma kommt für das Wildtierbaby auch noch der ganze Stress mit der Ungewohnten Umgebung und der meist falschen Ernährung hinzu. Nur wenn sich damit kein Geld mehr verdienen lässt, wird dieser Teufelskreis durchbrochen. Kamele, Pferde, Elefanten, Bernhardinerhunde und andere Tiere, die für Fotos bereitstehen, führen meist auch kein tiergerechtes Leben.
  • Auch beim Souvenirkauf ist Vorsicht geboten. Für getrocknete Seepferdchen als Schlüsselanhänger, Taschen aus Reptilienleder, Schnitzereien aus Elfenbein, getrocknete Igelfische als Dekoartikel etc. werden rücksichtslos Wildtiere getötet und an den Rand der Ausrottung gebracht. Mit der illegalen Einfuhr solcher Artikel in die Schweiz machen sich Touristen zudem strafbar.
  • Besuchen Sie keine Tierkämpfe. Egal ob mit Stieren, Hähnen oder Hunden. Kulturelle Tradition darf kein Freibrief für Tierquälerei sein.
  • Lassen Sie sich nicht zu spontanen Rettungskäufen von eingepferchten Vögeln, Hunden oder anderen Tieren hinreissen. Auch hier gelten dieselben Mechanismen wie bei den Tierfotos.
  • Verzichten Sie auf kulinarische Genüsse wie Haifischflossensuppe, Froschschenkel, Büffelmilchmozzarella, Gänseleber, Bushmeat etc. Meist werden diese Speisen unter immensem Tierleid hergestellt. 
  • Leben in der Nähe der Hotelanlage streunende Hunde oder Katzen, füttern Sie diese nicht aus Mitleid. Möchten Sie den Tieren helfen, unterstützen Sie lieber die Tätigkeit der lokalen Tierschutzvereine vor Ort. Nehmen Sie kein Tier mit nach Hause. Auch wenn Sie den administrativen und finanziellen Aufwand nicht scheuen – ein auf der Strasse aufgewachsener Hund wird sich in einer Dreizimmerwohnung nie wohl fühlen, egal wie lange die Spaziergänge sein werden.

Auf der Homepage des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen können Sie sich in der Rubrik Import & Export detailliert über die geltenden Ein- und Ausfuhrbestimmungen für Tiere und Tierprodukte informieren. Auch auf den Seiten diverser national und international tätigen Tierschutz- und Naturschutzorganisationen finden Sie interessante Links zu diesem Thema.

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/import-und-export/export/tiere-und-tierprodukte.html 

TIER-VERMITTLUNG

Tier-Vermittlung Tierschutz beider Basel (TbB)

Sind Sie Tierfreund und möchten einem unserer Findel- oder Abgabe-Tiere ein neues Daheim geben?

TIER GEFUNDEN/VERLOREN

Tierfundbüro Tierschutz beider Basel (TbB)

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SPENDEN

Ihre Spende hilft dem Tierschutz beider Basel (TbB)

Ihre Spende hilft, unsere Findel- und Abgabetiere zu pflegen! Sie können jederzeit online oder mittels Überweisung spenden: 
Tierschutz: PC 40-307438-3
Tierheim-Tiere: PC 40-3294-0