Kantonale Meldestelle / Tierfundbüro

Die Stiftung TBB Schweiz hat im Jahr 2004 von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft die Mandate für die Betreibung der kantonalen Meldestellen erhalten. Bereits vier Jahre vor der gesetzlichen Auflage konnte die Stiftung auf ein erfolgreich funktionierendes überregionales Tierfundbüro mit dazugehöriger Datenbank zurückgreifen, was für den Auftrag Voraussetzung war. Unsere Passion ist das Suchen und Finden von Haustieren mittels Datenbank. Fund- und Vermisstmeldungen können im Internet erfasst, verwaltet und mit den bestehenden Meldungen abgeglichen werden. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Polizei, werden gefundene Tiere während 24 Stunden in unsere Obhut gegeben und verletzte Findeltiere umgehend in der Notfallklinik medizinisch versorgt.

Wer übernimmt die Tierarztkosten für ein verletztes Findeltier?

Aus rechtlicher Sicht erteilt die Person, welche ein verletztes Tier in eine Tierarztpraxis bringt, dieser den Auftrag für die medizinische Versorgung. Sie ist somit zur Übernahme der Erstversorgungskosten verpflichtet und muss die Tierarztrechnung bezahlen. Wer das nicht möchte oder kann hat die Möglichkeit, das verletzt gefundene Tier dem Tierheim an der Birs zu übergeben. Nach telefonischer Rücksprache übernimmt die Stiftung TBB Schweiz direkt beim Tierarzt eine Kostengutsprache, sodass die Finderin/der Finder das Tier umgehend zum informierten Tierarzt bringen kann.
Kann die Eigentümerin/der Eigentümer des verletzten Tieres nachträglich eruiert werden, muss diese/r das Tierarzthonorar zumindest solange begleichen als es in ihrem/seinen Besitz ist. Sind keine Halter ausfindig zu machen, und das Tier wird nach Ablauf der zweimonatigen Eigentumsübergangsfrist weitervermittelt, kann wenigstens ein kleiner Teil der Heilungskosten der Stiftung TBB Schweiz durch diese Einnahmen gedeckt werden.