Am 4. Oktober ist Welttierschutztag!

Am Welttierschutztag wird des heiligen, tierverbundenen Franz von Assisi gedacht und die Bevölkerung daran erinnert, dass auch in der Schweiz Tiere häufig schlecht behandelt, böswillig verletzt, vernachlässigt oder ausgesetzt werden.

Jahr für Jahr zahlreiche Tierschutzmeldungen
Obwohl die Schweiz im internationalen Vergleich über ein relativ strenges Tierschutzgesetz verfügt, bleibt die Anzahl Tierschutzmeldungen jedes Jahr unverändert hoch. Tiere können sich nicht wehren oder selbst helfen; die Verantwortung liegt immer beim Menschen.
Tierquälerei gemäss Artikel 26 TSchG umfasst u. a. die vorsätzliche Misshandlung, die Vernachlässigung, das Aussetzen, die unnötige Überanstrengung sowie die Missachtung der Würde von Tieren.
 
Meldungen bezüglich mangelhafter Tierhaltungen
Bei der Beratungsstelle Tierschutz der Stiftung TBB Schweiz melden sich aufmerksame Personen, welche um das Wohl verschiedenster Tierarten besorgt sind. Im Jahr 2023 bearbeitete das Team insgesamt 204 Tierschutzmeldungen, die 216 Einsätze vor Ort erforderten. Über die Hälfte der Meldungen betraf Tierhaltungen im Kanton Basel-Landschaft, ein Drittel im Stadtkanton. Die übrigen verteilten sich hauptsächlich auf die Kantone Solothurn und Aarau sowie das grenznahe Deutschland. Die meisten Meldungen betrafen wiederum Hunde und Katzen; bei weiteren handelte es sich um Nagetiere, Fische, Reptilien, Vögel, Schafe, Rinder, Schweine, Hühner, Pferde und Wildtiere.

Tierschutzfall melden
Sind Sie unsicher, ob eine Tierhaltung den Ansprüchen der Tiere und der Gesetze entspricht? Kennen Sie Tierhalter, welche ihre Tiere vernachlässigen oder nicht mehr in der Lage sind, ausreichend für deren Wohl zu sorgen? Melden Sie es uns mit einer Meldung: https://www.tbb.ch/de/Tierschutz/Klagemeldung-de

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe - wir wünschen Ihnen und Ihren tierischen Begleitern einen schönen Welttierschutztag!